Heimatverein Unterhof Heimatverein Unterhof

Über uns

Unsere Geschichte, Mission und Werte

Unsere Mission

Den Heimatverein Unterhof als Ort der Begegnung, Tradition und Gemeinschaft zu fördern und die kulturellen sowie sozialen Werte unserer Region zu bewahren.

Unsere Vision

Ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt, wo Traditionen gelebt werden, neue Freundschaften entstehen und unsere Gemeinschaft gestärkt wird.

Heimatverein Unterhof - Unsere Gemeinschaft

Der Unterhof und seine Geschichte

Von der vermutlichen Gründung im Jahr 860 bis zur modernen Gemeinde Dielheim

Vermutliche Gründung

Die Gründung des Unterhofs geht vermutlich auf das Jahr 860 zurück. Er entstand als spätmittelalterlicher Lehnhof in der Rodungsphase des 13. Jahrhunderts — wahrscheinlich als Wiederbesiedlung einer Altsiedlung.

Erste urkundliche Erwähnung

Die erste urkundliche Erwähnung des Unterhofs stammt aus dem Jahr 1341. In den Steuerlisten des speyrischen Steuerpächters Gumpert Glatz werden die frühen Pächter mit den Namen Knupe, Meier und Rudolf angegeben. Bereits damals wird der Unterhof als zu Horrenberg gehörig bezeichnet.

Zugehörigkeit zum Schloss Rottenberg

Eine Beschreibung hält fest: „die zwen unterhöff und drey oberhöff zu horrenberg gehören zu dem schloß Rottenberg mit allem begriff, haus, hoff, scheuer, stelle, äckern, wießen, grund und boden.“ Der Unterhof war verwaltungsmäßig direkt der speyrischen Amtskellerei Rotenberg unterstellt.

Einzelne Familie als Bewohner

Der Unterhof wird zu dieser Zeit lediglich von der sechsköpfigen Familie Wendel Hofferer bewohnt. Die Einwohnerzahl überstieg bis ins 16. Jahrhundert nie drei Familien.

Verwüstung im Dreißigjährigen Krieg

Durch die Kriegsereignisse des Dreißigjährigen Krieges wird der Hof zerstört und weitgehend aufgegeben. 1631 zählt der Unterhof nur noch einen einzigen Bewohner.

Wiederaufbau

Die Zahl der Hofstellen im Unterhof ist wieder auf 7 angestiegen. Der Ort erholt sich langsam von den Folgen des Krieges.

Sechs Hausplätze

Der Unterhof hat sechs Hausplätze. Die Hofbauern heißen zu dieser Zeit Matheis, Leyer, Georg Adam Weigel, Heinrich Sauer, Johann Georg Sommer und Georg Köhler.

Politische Mitsprache

Der Unterhof erhält das Recht zur Mitwirkung im Gemeinderat von Horrenberg. Die Einwohnerzahl ist inzwischen auf 70 Menschen angestiegen.

Anerkennung als Weiler

Der Hof wird nicht mehr als Kolonie, sondern als Weiler bezeichnet und erhält damit stillschweigend die vollen Bürgerrechte in Horrenberg.

Eigenes Wappen

Der Unterhöfer Verwaltungsrat nimmt ein eigenes Wappen in den badischen Farben an: In Rot ein steigendes goldenes Pferd — als Zeichen der Bedeutung der Pferdezucht auf dem Unterhof. Ein früherer Vorschlag des Generallandesarchivs mit weißem Kreuz auf Blau wurde abgelehnt.

Eingemeindung nach Dielheim

Die Gemeinde Horrenberg mit ihren 2.300 Einwohnern — einschließlich dem Unterhof — wird Teil der nun 6.500 Einwohner zählenden Gemeinde Dielheim.

Vereinsemblem

Der Heimatverein Unterhof nimmt das heutige Vereinsemblem an: Das Wappen des Unterhofs mit dem aufgerichteten goldenen Pferd, umgeben von einem doppelten schwarzen Kreis mit den Schriftzeichen HEIMATVEREIN und UNTERHOF.

Überblick über die Einwohnerzahlen

Bevölkerungsentwicklung im Unterhof

1830 70 Einwohner
1976 227 Einwohner
1982 250 Einwohner
1990 253 Einwohner
2000 276 Einwohner
2004 294 Einwohner
2007 313 Einwohner
2008 311 Einwohner
2010 312 Einwohner
2013 307 Einwohner
2023 301 Einwohner
Wappen des Heimatverein Unterhof

Mitgliedschaft

Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft

Unser Verein

Der Heimatverein Unterhof e. V. wurde am 16. März 1990 gegründet. Zur Gründung zählte der Verein 29 Mitglieder — heute sind es 293 Mitglieder. Weitere Mitglieder sind jederzeit willkommen.

Mitgliedsbeiträge pro Jahr

Einzelperson 5 €
Familie (inkl. Kinder bis 18 Jahre) 7 €

Dokumente

Die 29 Gründungsmitglieder

  • Rainer Wonschik
  • Sieglinde Wonschik
  • Knut Schmitt
  • Inge Schmitt
  • Karl Grimm
  • Elke Grimm
  • Wolfgang Laier
  • Werner Bader
  • Isolde Bader
  • Wilhelm Fuchs
  • Ursula Fuchs
  • Friedrich Fuchs
  • Traudel Fuchs
  • Felix Fuchs
  • Gisela Krewing-Rambausek
  • Michael Rambausek
  • Walter Sommer
  • Manfred Sommer
  • Wilhelm Grimm
  • Margarete Ihle
  • Werner Ihle
  • Heinrich Martin
  • Kurt Kölbl
  • Wilhelm Schweikhardt
  • Hubertus Grimm
  • Monika Herr
  • Günter Herr
  • Bernhard Roth
  • Gerhard Funk