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Bodensee 2016

Bodensee 2016
26. Mai 2016

Viertagesausflug an den Bodensee

Alles richtig gemacht…das ist die Meinung von uns allen, nach dem Eckhard uns wieder im Unterhof abgesetzt hatte. Herzlichen Dank an die Vorstandschaft, an alle Helfer, alle die mitgeholfen haben, dass der Ausflug vom 26.05. - 29.05. 2016 an die Bodenseeregion so gut verlief.

Am Donnerstagmorgen trafen sich Jung und Alt am Bus, um die Koffer, Kinderwagen und - wie immer - auch die Verpflegung einzuladen. Viele Hände halfen mit, dadurch konnten wir mit dem Bus pünktlich und guter Laune unserer ersten Verabredung - mit einem Zwischenstopp am Rastplatz Neckarburg - entgegen fahren. Es war nicht einfach noch einen freien Parkplatz zu finden. Nach einigem Suchen hatte es geklappt, und wir konnten gemeinsam ein leckeres Frühstück bei Sonnenschein genießen.

Weiter ging die Fahrt nach Überlingen, die Stadt ist Kneippheilbad und heilklimatischer Kurort, “Hauptstadt” des Linzgaus. Dort erwarteten uns Käthe und Dieter Weiser, die seit ca. 40 Jahren am See wohnen, aber immer noch heimatverbunden mit der Familie und dem Unterhof sind. Beide haben sich als Stadtführer zur Verfügung gestellt und das haben sie auch professionell beim Rundgang gemacht. Sie waren gut vorbereitet und konnten uns viel über die Besonderheiten und Sehenswertes der Stadt Überlingen erzählen. Mit Dieter durfte eine Gruppe auf ein Boot der Wasserschutzpolizei, um das Ganze einmal von innen zu sehen, besonders die Kinder haben sich gefreut.

Vielen Dank für die spontane besondere Möglichkeit, die wir gerne genutzt haben. Leider verging die veranschlagte Zeit sehr schnell, und wir mussten von Käthe und Dieter Abschied nehmen. Annette und Wolfgang bedankten sich noch einmal herzlich und übergaben jedem eine kleine Aufmerksamkeit. Käthe meldete sich jeden Morgen per SMS bei Wolfgang und wünschte uns einen schönen Tag, das war sehr nett, wir haben uns darüber gefreut.

Das Hotel in Roggenbeuren erwartete uns schon, die Zimmerverteilung war vorbereitet, so konnten wir alle schnell die Räume beziehen. Vor dem Abendessen saßen noch einige auf der Terrasse gemütlich zusammen, besprachen die vergangenen Stunden bei einem Gläschen Wein oder Bier.

Auf dem Programm des zweiten Tages stand die Besichtigung und Führung der Klosterkirche Birnau. Sie ist eine Wallfahrtskirche und vielleicht eine der schönsten Barockkirchen am Bodensee. Die Kirche wurde von 1746 - 1749 von dem vorarlberger Baumeister Peter Thumb für die Reichsabtei Salem errichtet. Erwähnenswert wäre noch, dass Papst Paul VI die Kirche 1971 zur Basilica minor erhoben hat. Wer zur Birnau kommt, um den so oft fotografierten “Honigschlecker mit dem Bienenkorb” zu suchen, findet diesen naschhaften Putto am Bernhardaltar. Das der Kirche vorgelagerte Ordensgebäude mit dem markanten Glockenturm beherbergt heute ein Priorat der Zisterzienserabtei.

Auf der Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel Uhldingen bot sich ein Traumpanorama, die Berge, der See und darüber schwebte ein Zeppelin. Mit dem reservierten “Kurbähnle” fuhren wir an den Hafen, hier hatten wir freie Zeit zur Verfügung, die wir mit verschiedenen Aktivitäten nutzten. Bei immer noch wunderschönem Sommerwetter sind einige von uns mit einem kleinen Boot für eine Stunde auf dem See unterwegs gewesen.

Eine ganz andere Welt tat sich in Unteruhldingen auf, wo man zwei Pfahlbaudörfer rekonstruiert hat, eines aus der Jungsteinzeit, das andere aus der Bronzezeit. Schon seit 1922 wird diese besondere Welt im Museum sichtbar. Es gibt 23 Nachbildungen und Originalfunde zu sehen, sie machen eine versunkene Welt wieder sichtbar. Der Rundgang begann mit einer Multimediaschau und erklärte die Arbeit der Taucharchäologen, sie erläuterten die Geschichte von der Eiszeit bis zur Bronzezeit. Es war spannend, die Alltagsgegenstände zu sehen und vom Leben der früheren Bewohner der Region zu erfahren.

Das “Kurbähnle” brachte uns zurück, mit dem Bus fuhren wir durch schöne Landschaften zum Hotel, dort bekamen wir zum Abendessen ein außergewöhnlich gutes Spargel - Buffet. Allein an diesem Tag hatte die Hotelküche 160 kg Spargel verarbeitet, aber natürlich nicht nur für uns! In der Spargelsaison wird das Buffet jeden Freitag angeboten, und es soll immer ausgebucht sein.

Der Freitag endete mit einer Überraschung in Markdorf, denn dort fand das 40. Stadtfest an diesem Wochenende statt. Eckhard hat uns nach dem Abendessen noch einmal mit dem Bus dorthin gefahren und natürlich nach 2 Stunden wieder zurück gebracht. 25 Vereine hatten ihre Stände rund um den Kirchplatz aufgebaut, es gab mehrere Bühnen mit Musik, die Stimmung war zweifellos sehr gut. Lebensfreude und Gastfreundschaft, Jung und Alt traf sich, man feierte zusammen.

Auch für den Samstag war ein Programm vorbereitet, ein Besuch der Insel Mainau.

Von Meersburg fuhren wir mit der Fähre zur Insel, zum Glück waren die Tickets schon im Voraus bestellt, Knut brauchte nur noch mit dem großen Portemonnaie zu bezahlen. Der Andrang war sehr groß, aber jeder fand sein Plätzchen auf dem Schiff. An diesem Wochenende fand das gräfliche Inselfest statt, nicht nur die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite, auch nationale und internationale Aussteller boten eine große Vielfalt an Schönem für Haus und Garten, Delikatessen, Gewürzstände u. v. m.

Vor dem Schloss auf der Bühne sang ein sehr temperamentvoller Chor bekannte Lieder, auch zum Schunkeln für das Publikum, wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Am Sammelpunkt für die Rückfahrt waren alle da und los ging es wieder zurück nach Meersburg. Der 1000 jährige Ort erhielt schon 1299 Stadtrechte, immer noch ist ein schönes historisches Stadtbild zu sehen.

Hier hatten wir genügend Zeit noch zu bummeln, oder die besonderen Lage der Stadt an den Steilhängen direkt am See und die uralte Meersburg und das helle Neue Schloss anzuschauen. Es geht oft sehr eng zu in den malerischen Gassen, sie strahlen ein besonderes Flair aus.

Wieder ging ein Nachmittag zu Ende, der Bus brachte uns ins Hotel, wo die nächste Überraschung auf uns wartete. Es wurde eine große Hochzeit gefeiert und alle waren eingeladen mitzutanzen, und später ein schönes Feuerwerk zu sehen. Jeden Abend ein Sonderprogramm, das hat uns gefallen.

Sonntag, das hieß Koffer packen und die Rückreise antreten, doch so ganz war der Ausflug noch nicht vorbei. Unser Ziel war das Traktormuseum in Mühlhofen, es ist eines der größten Traktormuseen der Welt.

Davon konnten wir uns überzeugen, es ist eine Zeitreise durch das Landleben der letzten 100 Jahre. Es gibt dort auch Handwerkstätten zu sehen, wie Holzschuhmacher, Schmiede, eine Schule und vieles was unsere Mütter und Großmütter im Haushalt benutzten. Das eine oder andere ist noch in Erinnerung geblieben, oder ist sogar aufgehoben worden und in unseren Haushalten zu finden.

Nach dem Museumsrundgang war ein gemeinsames Mittagessen im angrenzenden Jägerhof-Restaurant, und man glaubt es kaum, erst danach fing es an zu regnen. Die Rückreise war dadurch etwas beschwerlicher für Eckhard, doch er hat alle Staus umfahren, den Regen Regen sein lassen und uns, wie geplant, sehr pünktlich wieder in der Dorfmitte ausgeladen.

Zusammenfassend möchte ich sagen, ALLES RICHTIG GEMACHT !

ReMei.

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