Endlich war es wieder soweit, die Einladungen zum 28. Unterhöfer Eierlauf flatterten durch das Netz und in die Briefkästen zu den Sehnsüchtigen!
Sehnsüchtig nach Beisammensein, nach Kinderlachen, plaudern, Sonnenschein, nach mit den Nachbarn quatschen, ein bisschen ratschen. Und! Natürlich sich sportlich betätigen beim Eiereinsammeln in Höchstgeschwindigkeit. Das Anspornen und Klatschen gehört hier immer mit zu den sportlichen Aktivitäten. Es war der achtundzwanzigste Eierlauf im Dorf, eigentlich wäre es schon der dreißigste gewesen, doch Corona hatte uns zwei geklaut.
Darüber machte sich wohl keiner der Besucher/innen weiter Gedanken.
Die Sonne schien, das Rennen war gewonnen, der Osterhase rechtzeitig nach seinem Mittagsschläfchen vorbei gekommen und das Rührei brutzelte in der Pfanne.
Was wollte man mehr an einem Ostermontag im Unterhof? Ja, Einer fehlte? Wer schaute sonst bei uns vorbei an diesem Tag? Klar, der Bürgermeister allemal. Er lag darnieder wie so mancher vor ihm und danach! Ein jeder kann sich denken woran das lag.
Dafür kamen kurz vorbei drei Damen aus Berlin. Auch das war klar, wo geht man hin wenn man etwas Besonderes erleben will? Nach Unterhof zum Eierlauf am Ostermontag, klar! Noch lange, spät am Nachmittag saßen die letzen da und sagten, es war wunderbar!
Für den Heimatverein Unterhof
G. Krewing-Rambausek