Viel los im Unterhof!
Eine Veranstaltung löst die andere ab, der Terminkalender des Heimatvereins ist gut gefüllt. Die Mitglieder des Vereins sind überaus aktiv und flexibel. Und wer am Abend auf der letzen Jahreshauptversammlung war, war sich nicht zu schade am nächsten Morgen bei wirklich miesem Wetter den Müll seiner Mitmenschen einzusammeln. Doch wollen wir mal das ganze der Reihe nach betrachten. Am Freitag, den 15. März fand die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins im „Clubhaus“ in Horrenberg statt.
Turnusmäßig waren Neuwahlen angesagt, kein Problem für die 38 anwesenden Wahlberechtigten. Von unseren jungen Aktiven waren auch sechs anwesend nur ohne Stimmberechtigung. In wenigen Minuten war die gesamte Vorstandschaft samt Kassenprüferteam wieder gewählt.
Die Namen und ein Gruppenfoto findet, wer es möchte, in unserer Homepage. Abgestimmt wurde über den Tagesausflug ob Wilhelma oder Zoo in Karlsruhe und damit der Tag auch nicht mit den Europa- und Kommunalwahlen kollidiert, wurde er auf den 16. Juni festgelegt. Hier stimmten alle Personen ab, ob groß oder klein. Ab geht es an diesem Tag in die Wilhelma nach Stuttgart. Der nächste Punkt auf der Tagesordnung war dann schon außergewöhnlich, zum ersten Mal seit der Vereinsgründung im Jahr 1990 wurde ein Antrag von einem Mietglied des Vereins bei Wolfgang Laier unserem Ersten Vorsitzenden eingereicht.
Bei diesem Antrag handelt es sich um die allgemeine Autorisierung der „Projektgruppe Windkraft“ (Wolfgang Laier, Gisela Krewing Rambausek, Klaus Weber, Manfred Maier, Elke Bolesta) zur Abgabe von Erklärungen, welche die geplanten Windräder auf Forst BW-Flächen betreffen, im Namen des Heimatvereins. Bisher konnte diese Gruppe sich bei ihren Aktivitäten in Sachen Windkraft nur auf die Vorstandschaft des Vereins beziehen. Es wurde nach ausgiebigem Diskutieren abgestimmt und mit 33 von 37 stimmberechtigten Mitgliedern stimmte eine überwiegende Mehrheit der Autorisierung der Gruppe zu. Was für ein Ergebnis, was für ein Zugeständnis für unsere Heimat, unser Dorf. Auch hierzu erfahren Sie mehr in unserer Homepage. Jetzt waren die Tagesordnungspunkte der Jahreshauptversammlung abgehandelt und es wurde gemütlich. Mit der Anekdote zur überhöhten Geschwindigkeit von 1895, die zu einem Strafzettel führte, weil dadurch im Gasthaus der Vorhang wackelte, verabschiedete Wolfgang Laier die anwesenden Mitglieder.