„Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir….“ Unter diesem Motto waren auch in diesem Jahr wieder Mitglieder des Heimatvereins Unterhof, Unterhöfer, Freunde und viele, viele Kinder mit ihren Laternen im alten Ortskern im Unterhof zusammengekommen. Die Geschichte über die Laterne Lumina, die zu Beginn des Umzuges vorgelesen wurde, erinnerte noch einmal an den Ursprung dieses Brauches. Teilen, helfen, aushelfen und geben, dem der in Not ist - sei es auch nur ein Licht, ein heller Strahl.
Fröhlich singend, voran mit Chester, dem Martinspferd auf dem Leon unsere St. Martin saß, ging es durch den Wald.
Wer sich diesen Zug von Lichtern und Laternen genauer ansah, konnte leicht auf die Idee kommen, dass hier ein Geheimtreffen stattfand. Da tanzten Schäfchen, Igel, Pferdchen mit Enten und Füchsen durch den dunklen, raschelnden Blätterwald. Fische mit blauen Schuppen flitzten neben grünen Drachen, Affen und bunte Piepmätze gaukelten dahin.
Dazwischen leuchteten Sterne und ein Pirat beäugte das ganze kritisch unter seinem großen Piratenhut. War das abgesprochen oder Zufall? Sicher war, dass noch nie soooo viele Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen im Unterhof zusammenkamen.
„Mein Licht ist aus wir gehen nach Haus….. aber erst noch ein Becher Kinderpunsch oder Honigglühwein getrunken und die große Martinsbrezel sicher in der Hand.
Dann bis zum nächsten Jahr, wir freuen uns auf Groß und Klein mit Fuchs und Affe, Pferd und Stern.
G. Krewing-Rambausek