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Martinsumzug 2013

Martinsumzug 2013
6. November 2013

Die Termine purzelten gerade so durcheinander und so wurde der Martinsumzug im Unterhof auf Mittwoch, den 6. November vorverlegt.

Mit der Hymne an den Vater,

Hymne an den Vater

Wenn mein Vater mit mir geht dann hat alles einen Namen Vogel, Falter, Baum und Blume. Schraube, Nagel und Motor. Wenn mein Vater mit mir geht ist die Welt voll Zauberei und die Erde nicht mehr stumm. Wenn mein Vater mit mir geht steigt der Drachen hoch und höher, das Laternenlicht wird hell und klar. Kommt die Nacht und kommt das Dunkel zeigt mein Vater mir die Sterne und am Tag das Wolkenmeer. Er weiß wie die Menschen leben, weiß was recht und unrecht ist teilt mit mir die Zeit für Fragen hat die Zeit um mir zu sagen wie ich einmal werden möcht.

Gisela (nach Josef Guggenmos)

startete der Zug nach dem ersten Martinslied hinaus in den Wald. Chester, das Martinspferd trug den kleinen St. Martin sicher durch das raschelnde Herbstlaub. Zahlreich waren die bunten Laternen, ein ganzer Zoo war losgelassen, so viele Laternen mit hübschen Tiermotiven waren in leuchtender Reihe unterwegs. Die Lichter ließen das gefallene Laub in seiner ganzen Schönheit mit erstrahlen.

An diesem lauen, feuchten Novemberabend waren die Teilnehmer des Martinsumzuges nicht die einzigen, die bei Dunkelheit durch den Wald zogen. Kleine schwarze Drachen mit gelben Flecken kreuzten den Weg und vorsichtig, rücksichtsvoll teilte die Gruppe den Waldweg mit den wandernden Feuersalamandern, die auf ihrem Weg vom Bach hinauf in den Wald zu ihren Winterquartieren zogen.

Es sind wohl alle gut an ihrem Ziel angekommen. Die Kinder und Erwachsenen ganz sicher bei Kinderpunsch, Honigglühwein und der dicken Martinsbrezel.