Da war eine Idee, eine Überlegung, die weiter gereicht wurde, über die gesprochen wurde, die Gestalt annahm, die verwirklicht wurde!
So könnte man die Entstehung der neuen Sitzgruppe im kleinen Steinbruch im Unterhof beschreiben.
Ausgeführt wurde die Aktion, die sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv war, von folgenden Personen: Wolfgang Laier, Karl Grimm, Friedbert Grimm, Bernhard Roth und Eckhard Soldwedel.
Es gab vier Phasen der Umsetzung des Projekts. Die erste Phase war wohl die schwierigste und mit viel Aufwand verbunden. Herr Richter, der zuständige Förster in unserem Wald, hatte den Männern eine Roteiche, die bei dem letzten Sturm gekippt war, als Bauholz geschenkt. Diese lag oberhalb des kleinen Steinbruchs im Kirchenrückwald. Dort wurde sie entlaubt und danach zum Sägeplatz am Rande des Sallengrundwaldes gebracht. Ein ganz schönes Stück Arbeit!
Hier in Phase zwei wurden die Roharbeiten vorgenommen. Die einzelnen Teile wurden zu Formen, Tisch samt Bänken nahmen Gestalt an. Eine sehr geräuschvolle, staubige Arbeit mit der großen Säge dort am Waldesrand.
Wieder gab es einen Ortswechsel und die Teile wurden hinunter ins Dorf gebracht wo in Phase drei die Feinarbeiten vorgenommen wurden.
Messen, schleifen, polieren, Maserungen entstehen, Form und Farbe kommen zur Geltung. Tischplatte, Unterbau und Bänke stehen bereit für den nächsten Transport.
Hinauf zum kleinen Steinbruch wurden die Teile mit Traktor und Hänger gebracht.
Dort in Phase vier wurde der genaue Standort auf dem Platz vor der Wand festgelegt. Der Untergrund wurde geebnet, die Fundamente für die Sitzgarnitur ausgehoben und die einzelnen Teile auf ihrem endgültigen Platz positioniert.
Einladend sah das ganze jetzt schon aus und mit dem Vesper aus Elke Grimms Korb war die erste Einweihung der neuen Sitzgruppe am Steinbruch im Unterhof schon ein kleines, gelungenes Fest.
G.Krewing-Rambausek