Wie jedes Jahr am zweiten Freitag im Dezember ist Weihnachtsmarkt im Unterhof. Es hat sich weit herumgesprochen, dass dieser Markt ein ganz besonderer ist. Klein, fein heißt die Devise des Heimatvereins Unterhof, der den Markt zusammen mit den Freunden der Krebsbachaue ausrichtet. Auch wenn in diesem Jahr der Andrang der Besucher an die Grenzen des räumlich Machbaren stießen und auch die Leckereien, ob süß oder herzhaft trotz Nachschub schon bald restlos weggeputzt waren. Dem Zauber, dem Flair dieses Marktes kann sich kaum einer entziehen. Selbst der Nikolaus mit seinem gut gefüllten Jutesack konnte nicht all den freudigen Kinderhänden ein kleines Mitbringsel geben. Für Kinderwägen war kaum noch ein Durchkommen und die Durchgangsstraße war ein einziger Parkplatz.
Doch da waren überall die kleinen Buden, mit ihren zauberhaften Angeboten weihnachtlich geschmückt. Da war der Drechselstand, da wurden die noch per Hand hergestellten allerlei Kleinigkeiten angeboten, Gesticktes, Gestricktes, Genähtes, Gewebtes, weiches Fell und süßer Honigduft, Krippenkunst, Seifenduft und Gewürze aus aller Welt, heimliche Gerüche nach Zimt und Kardamom. Geschenke für den Gabentisch zu finden ist hier nicht schwer und belastet den Geldbeutel nicht all zu sehr. Man kann die schönen Dinge nicht alle benennen, die zum Verkauf geboten sind alljährlich hier auf diesem Markt. Sie tragen alle bei zu dessen Gelingen und dass er bleibt was er schon immer war.
Es ist kein Markt der heißen Wurst und nicht nur für den großen Durst! Was nicht heißt, das leibliche Wohl käme hier zu kurz. Ist dies nicht Grund genug, im nächsten Jahr vorbeizuschauen und die Atmosphäre selbst mitzuerleben?