Besucher, Aussteller und Veranstalter waren zufrieden an diesem Abend im Dorf, mehr als zufrieden kann man ohne zu übertreiben sagen. Nicht nur weil die Budenbesitzer all ihre üppig bunte Vielfältigkeit verkaufen konnten. Nicht weil die leckeren Speisen wie Flammkuchen, Wildsuppe und andere Köstlichkeiten schnell zur Neige gingen. Nicht weil wir vom Heimatverein 430 l Glühwein, 100 l Kinderpunsch und aus 100 Eiern süße Waffeln ausgegeben haben. Nicht nur weil die Scheckübergabe an die Jugendfeuerwehr im Beisein von Bürgermeister Glasbrenner eine gute Sache war. Nein, dies allein waren nicht die Gründe für den Erfolg dieses kleinen Marktes in der Adventszeit im Unterhof.
Es war die Stimmung, das ideale Wetter, trocken und kalt, die fröhlichen Menschen, die Lust gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, vor und hinter den Buden. Es waren da so viele lachende Gesichter und bei manchem tat der Glühwein noch das Nötige dazu um keine frostige Stimmung aufkommen zu lassen.
Es war einfach nur gut was man da an 28 Ständen zu sehen, zu essen und zu kaufen bekam: vom Tannenbaum aus Holz über den Pinguin aus Wolle, der perfekt zu den Minustemperaturen passte. Seife, Honig, Quittenwein, Crêpes, Lachsbaguette, Kuschelfell, Deckchen, Mützchen, Plätzchen, Schätzchen, heißen Eierlikör und noch viel mehr, das alles gab der Markt her. Es ist ganz selbstverständlich für viele Menschen in der Gemeinde, aus der Region, der Weihnachtsmarkt im Unterhof ist am 2. Freitag im Dezember die Option zum Shoppen und zum Amüsieren.
So lieben wir den Weihnachtsmarkt in unserem Dorf!
Was wir nicht lieben und auf wen wir keinen Bock haben sind Menschen, die diese Gemeinschaft durch ihre pure Unlust und Langeweile stören. Personen, die bei uns im Dorf Gemeinwohl mutwillig beschädigen und zerstören. Seien es umgekippte Streusalzbehälter, Lampen an Absperrgittern oder die Hundkotbeutelbox auf dem Weg zum Waldspielplatz. Auf solche Weihnachtmarktbesucher verzichten wir gerne und bieten ihnen dennoch an ihre überschüssige Energie beim Auf-und Abbau zum Markt zu entlasten. „Starke Männer“ können wir da immer gebrauchen! Allen, der Vorstandschaft, den Mitgliedern, den freiwilligen HelferInnen, den Standbetreibern und dem Himmel sei gedankt für das Gelingen dieses Abends in seiner ganzen Fülle an Fröhlichkeit und Gemeinschaft.
Wir, der Vorstand des Heimatvereins mit seinem Ersten Vorsitzenden Wolfgang Laier wünschen ein entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Start in das kommende Jahr.
G. Krewing-Rambausek